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E-Bus

Ausgangslage

Bereits heute werden rund zwei Drittel aller Fahrgäste im Kanton Luzern mit Fahrzeugen befördert, welche mit elektrischer Energie betrieben werden. Bahn und Trolleybus tragen je rund die Hälfte dazu bei.

Nur auf Busleistungen bezogen, werden rund 42% der Bus-Fahrgäste elektrisch befördert, hauptsächlich mit dem Trolleybus. Der Anteil elektrisch beförderter Fahrgäste stieg in den letzten Jahren sukzessive.

Der Bund gibt mit der Energiestrategie 2050 die Richtung der künftigen E-Mobilität auch im öffentlichen Verkehr vor.

E-Bus-Strategie

Die E-Bus-Strategie zeigt, mittels welcher Antriebsoptionen bis ca. 2040 alle Busse mit erneuerbaren Energien, effizient und emissionsarm verkehren können.

Die Umsetzung der Strategie baut einerseits auf Depotlader-Batteriebusse, welche ab ca. 2030 nahezu flächendeckend Dieselbusse ersetzen werden. Andererseits werden Batterie-Trolleybusse das heutige Trolleybus-Liniennetz bereits mittelfristig flexibler machen, wobei das Fahrleitungsnetz als Lade-Infrastruktur weiterhin benötigt wird.

Es ist absehbar, dass der Betrieb von E-Bussen, bei heutigem Dieselpreis, evtl. auch langfristig, teurer und aufgrund zusätzlicher Einflussfaktoren zudem komplexer ist als der Betrieb von Dieselbussen.



Titel

 Verfasser/in  Kurzbeschrieb
Bericht E-Bus-Strategie
Download Bericht
Verkehrsverbund Luzern, 12.04.2019 Strategie für effiziente und emissionsarme, mit erneuerbaren Energien betriebene Busse.
Kurzpräsentation E-Bus-Strategie
Download Präsentation
Verkehrsverbund Luzern, 29.05.2019 Ein kurzer Überblick zur Strategie und den Antriebsoptionen.

Fokus Depotlader Batteriebus

Bis ca. 2030 werden die Batterien von Depotlader-Batteriebussen den Anforderungen an die Laufleistungen von Bussen nicht genügen, weshalb bis dahin nicht von einer flächendeckenden Umstellung von Diesel- auf Depotlader-Batteriebusse auszugehen ist.

Um den Weg zur Elektrifizierung des Dieselbusnetzes schrittweise anzugehen, stehen deshalb Pilotprojekte mit der Umstellung einzelner Linien im Vordergrund, deren Angebotskonzept kompatibel mit den verfügbaren Batterieleistungen ist.

Fokus Batterie-Trolleybus

Ein wichtiger Pfeiler zur Umsetzung der E-Bus-Strategie ist der Batterie-Trolleybus. Das bestehende Fahrleitungsnetz dient dabei als Ladeinfrastruktur, mit welcher die Batterien während der Fahrt nachgeladen werden können, damit die Batterie-Trolleybusse ergänzend fahrleitungslose Abschnitte befahren können.


Verschiedene Batterie-Trolleybus-Linien befinden sich aktuell in vertiefter Abklärung. 

Titel

 Verfasser/in  Kurzbeschrieb
Kurzpräsentation Batterie-Trolleybus
Download 
Verkehrsverbund Luzern, 29.05.2019 Ein kurzer Überblick zur Strategie und den Antriebsoptionen.

Nächste Schritte

Nach der Verabschiedung der E-Bus-Strategie stehen verschiedene Vertiefungsarbeiten an.

Einerseits zur detaillierten Ausgestaltung künftiger Batterie-Trolleybus-Linien, andererseits zu möglichen Pilotlinien für Depotlader-Batteriebusse.

Zudem ist die Projektierung für die Fahrleitungsergänzung der RBus-Linie 3 anzugehen und sind Abklärungen zu den Fahrzeugen zu treffen.

Folgende Massnahmen sind beschlossen bzw. geplant:

Was Wann
Umrüstung 16 Gelenktrolleybusse von Dieselmotor zu Batterie für Baustellen-Umleitungsfahrten 2020
Umsetzung Pilotprojekte Depotlader-Batteriebus-Linien ab 2021
Verknüpfung Linien 8/12 zur RBus-Linie 3 Littau Tschuopis‒Luzern Bahnhof‒Würzenbach als Batterie-Trolleybuslinie
Ende 2023
Umsetzung weiterer Batterie-Trolleybus-Linien in Abstimmung mit AggloMobil4 ab Ende 2021

 

Stand: 26.06.2019

 
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